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So ermitteln Sie Ihre Verpackungsgewichte für Deutschland

Wie ein kleiner Onlineshop seine Verpackungsgewichte für Deutschland ermittelt: welche Teile eines Pakets zählen, die acht Materialgruppen des Registers und eine Zehn-Minuten-Methode mit der Küchenwaage.

Geprüft: 7. Oktober 2026 — das Datum, an dem jede Aussage dieser Seite mit den Quellen unten abgeglichen wurde.

Kurzantwort

Wiegen Sie von jeder Paketart, die Sie versenden, ein leeres Paket, teilen Sie es nach Material auf und multiplizieren Sie mit der Zahl der Pakete, die Sie im Jahr voraussichtlich nach Deutschland schicken. Auch Ihr Verpackungslieferant kann Ihnen die Gewichte nennen. Die Mengen werden in Kilogramm je Material gemeldet, auf drei Nachkommastellen. Zu Beginn wird eine Prognose erwartet; sie wird nach Jahresende mit den tatsächlichen Zahlen korrigiert.

Was zählt

Alles, was dem Versand der Ware dient, außer dem Produkt selbst. Das Verpackungsregister nennt Versandkartons und Versandtaschen sowie die weiteren Materialien für den Versand: Etiketten, Klebeband und Füllmaterial wie Kunststofffolien, Flocken oder Seidenpapier. Es stellt auch klar, dass Versandverpackungen ausnahmslos systembeteiligungspflichtig sind. Mehr dazu: Muss ich auch Versandkarton, Füllmaterial und Klebeband lizenzieren?

Nach Material aufteilen

Die Mengen werden in Kilogramm je Material gemeldet, auf drei Nachkommastellen. Das Meldeformular des Registers kennt acht Materialgruppen: Glas; Papier, Pappe, Karton; Eisenmetalle; Aluminium; Getränkekartonverpackungen; sonstige Verbundverpackungen; Kunststoffe; sonstige Materialien. Ein kleiner Onlineshop hat meist nur zwei davon: Papier und Karton für Karton und Etikett, Kunststoffe für Klebeband und Füllmaterial.

Zwei Wege zu den Gewichten

  • Den Lieferanten fragen. Das Unternehmen, das Ihnen Kartons, Versandtaschen oder Klebeband verkauft hat, kann das Stückgewicht nennen und druckt es oft auf Produktseite, Rechnung oder Lieferschein.
  • Selbst wiegen. Wiegen Sie die leere Verpackung und multiplizieren Sie mit der Zahl der Pakete, die Sie im Jahr voraussichtlich versenden, auf Basis Ihrer eigenen Absatzplanung.

Eine Zehn-Minuten-Methode

  1. Listen Sie die Paketarten auf, die Sie tatsächlich verwenden, zum Beispiel „kleiner Karton“, „großer Karton“ und „Versandtasche“.
  2. Packen Sie von jeder Art eines ohne Produkt, genau so, wie Sie es versenden würden, und zerlegen Sie es wieder.
  3. Wiegen Sie die Papierteile zusammen und die Kunststoffteile zusammen auf einer Küchenwaage. Notieren Sie die Gramm je Paket für jedes Material.
  4. Multiplizieren Sie mit der Zahl der Pakete dieser Art, die Sie in diesem Jahr voraussichtlich nach Deutschland schicken.
  5. Addieren Sie je Material und rechnen Sie in Kilogramm um.

Rechenbeispiel: Ein Paket mit 180 g Karton und 6 g Kunststoff-Klebeband, 500-mal verschickt, ergibt 90 kg Papier und Karton und 3 kg Kunststoffe.

Wenn sich Ihre Zahlen ändern

Eine zu niedrige oder zu hohe Prognose ist normal und wird mit den Jahresendzahlen korrigiert. Siehe was zu tun ist, wenn Ihre tatsächlichen Mengen von den lizenzierten abweichen. Sobald Sie Ihre Kilogramm kennen, zeigt der Rechner, was ein duales System dafür berechnen würde.

Kunden von EPR Germany Rep tragen diese Zahlen einmal im Portal ein; die Meldungen geben wir ab.

Quellen

Jede Aussage oben stammt aus einer dieser Quellen. Zuerst das Primärrecht und die zuständige Behörde; keine Marketingseiten von Anbietern.

Razvan Toma
Über den AutorRazvan Toma

Razvan Toma ist Gründer von EPR Germany Rep und von EPR France Rep, dem französischen Schwesterdienst. Er liest die Gesetze und die eigenen Hinweise der Behörde direkt und veröffentlicht, was sie sagen – auch dann, wenn das heißt, einem Besucher zu sagen, dass er nichts kaufen muss.

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Aus dem Ausland nach Deutschland verkaufen?

Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gilt seit dem 12. August 2026. Vier Fragen zeigen, ob Sie deshalb einen Bevollmächtigten in Deutschland benennen müssen – auch, wann nicht.